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    <title>DieWahrheit.eu</title>
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      <title>DieWahrheit.eu</title>
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 <title>Schöner Leben am Samstag</title>
 <link>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=60</link>
<description><![CDATA[<b>... und Wiedermal ein Rookie. ole ole<br />
<br />
Die drei großen "F" des Deutschseins haben sich von Generation zu generation vererbt. Fressen, ficken und fernsehn sind die Grundpfeiler unserer Hochkultur. Dieses philosohische gebäude Gebäude ist so stabil, das manchmal auch nur eine Säule tragend ist.</b>Samstagabend. Ich sitze bei einer Freundin im Wohnzimmer und überlege ob es Sinn machen würde, sexuelle Annäherungsversuche zu starten, schließlich bin ich verkatert und die letzten 2 Tage nicht zum wichsen gekommen, eigentlich also ideale Umstände.<br />
Aber da die ganze Situation irgendwie grundsätzlich vertrackt ist (längere Sache) und sie mir eben eine leere Pillenpackung als Material für Joint-Tips gegeben hat, woraus sich schließen lässt, dass sie gerade „Erdbeer-Woche“ hat und ich daher, selbst wenn die gewillt wäre, wohl schlechte Karten habe, entscheide ich mich dagegen. Stattdessen kann ich den endlosen DsdS-Marathon den RTL zur Zeit wöchentlich zelebriert, genießen. Und dass ohne durch Sex entschädigt zu werden. Die meisten, die ich kenne gucken sowas grundsätzlich ausschließlich wenn sie von ihrer Freundin vorher, nachher oder bei beiden Gelegenheiten, durch entsprechende Gegenleistungen überzeugt werden. Aber da ich hier ja nicht mit meiner Freundin, sondern meiner Exfreundin und jetzt so Freundin sitze (sprich Beziehung ohne Sex, ganz feine Sache), fällt diese Argumentation weg. Und so<br />
beschließe ich das einzig für mich unterhaltsame zu tun: Viel kiffen und ihr mit klugscheisserischen Kommentaren die Sendung, die sie angeblich nur „wegen dem Wettbewerb“ guckt, zu vermiesen.<br />
Anhaltspunkte finden sich da genug. So scheint kein einziges Mitglied der Jury jemals Mathematikunterricht, der über Grundschulniveau hinausgeht, genossen zu haben. Anders kann ich mir Formulierungen wie „das waren 1000% Leistung“ oder „In den Mottoshows verlangen wir 100% Minimum“ nicht erklären. Das Minimum wäre hier auch gleichzeitig das Maximum, da 100% das höchstmögliche, quasi der Superlativ, ist. Im Gegensatz zu „gut“ oder „fantastisch“ welche lediglich die Grundstufe sind (Superlative sind „am besten“ und „am fantastischsten“). Dies interessiert Jury Mitglied Bär Läsker jedoch herzlich wenig, während er geistreiche Lobeshymnen der Marke „ Ich habe ein Problem, mir sind alle Superlative wie gut, fantastisch, ...<br />
ausgegangen“ vom Stapel lässt. Ich erfahre so zum ersten Mal live, dass Fernsehen tatsächlich verblöden kann. Bis jetzt habe ich immer nur die belustigenden Ergebnis wahrgenommen, aber nie ganz nachvollziehen können, wie selbst der größte Stuss zu<br />
dermaßen hohen geistigen Defiziten führen kann. Ich meine man verlernt ja nicht das Lesen oder Rechnen oder andere Grundsätze. Aber so macht das natürlich Sinn. Man stelle sich nur sie 12jährige Chantal vor, die in 5 Klasse der Hauptschule gerade die Steigerung der Adjektive und Adverbien behandelt und nun von einem weisen Mann wie Bär Läsker im Fernsehen erfährt, dass es sich bei „gut“ um einen Superlativ handelt. Was bleibt wohl länger hängen, der Unterricht oder die coole Sau von RTL?<br />
Ein abschließendes Highlight der Sendung, leider zeitlich in der Mitte platziert, liefert der von oben bis unten geleckte moderator mit seinem äußerst unauffälligem Outing als passionierter Damenschuh-Träger. So zeigt er volles Verständnis und Mitgefühl für eine Kandidatin, die auf besonders hohen Schuhen aufgetreten ist: „Ich weiss genau, wie weh es tut auf so hohen Schuhe zu laufen“. So hat man zumindest einen wirklich witzigen, wenn auch nicht gewollten, Moment in der ganzen Sendung. Schön wenn sich mal Moderator und Jury zum Horst machen, und nicht die Leute, die nicht bezahlt werden. Der Rest gestaltet sich leider eher fade, da der Ablauf nicht weiter von derart großartigen Dummheiten gestört wird.<br />
So beschließe ich irgendwann mich ungevögelt auf den Weg nach Hause zu machen. Zuhause angekommen bin ich schließlichn Rückweg um zwei Erkenntnisse reicher, a) wenn man will, kann man mit jedem Scheiß irgendwie Spaß haben, und b) Menschen ohne Sex haben viel mehr zu nörgeln als Menschen mit Sex.<br />
<br />
ARS]]></description>
 <category>Rookies für die Wahrheit</category>
<comments>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=60</comments>
 <pubDate>Sun, 13 Apr 2008 20:42:15 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title>Florida Teil 5: Abflug</title>
 <link>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=59</link>
<description><![CDATA[<b>Es hat keinen Zweck mehr. Wir müssen das Land verlassen. Zu viel ist passiert, schief gegangen und wir können nur hoffen das die Bürokratie, in der Homeland Security zu ersticken droht, unsere Exzesse irgenwie wird kaschieren können. Die Hoffnung - however - bleibt.</b>Es musste auf der Flagler Street geschehen sein. Ich meine mich zu erinnern, dass ich weiter im Hintergrund den Flagler Grayhound Racetrack für einen Moment erspähte, bevor die Übelkeit meinen Blick wieder auf den Gehweg vor mir zwang. Ich meine mich an den klassischen Sound einer Stingray Corvette zu erinnern, die in diesem Moment an mir vorbeibrauste, wie meine Gedanken in diesem Moment an mir vorbeibrausten. Oder vielleicht waren es auch nur die Mikossouki Indianer, die mir mit einem Rudel NASCAR-Wagen nachjagten. Wilde Sumpfbewohner die auf meinen Skalp aus waren. Du kannst gehen, aber deine Kopfhaut bleibt hier.<br />
<a href="http://www.diewahrheit.eu/media/2/20080224-163300294_0f5a06572a.jpg">Flagler Racetrack</a><br />
Ich meine mich zu erinnern, dass mein Körper unvermittelt und ohne mein geringstes Zutun eine abrupte 270 Grad Drehung im Uhrzeigersinn vollführte. Mein Mittelohr wandte sich mit Grausen ab und … ich bin mir nicht ganz sicher … aber ich glaube, dass ich noch ein letztes Mal wie wild „VIVA FIDEL“ brüllte, bevor mein Schädel auf dem Beton des Gehwegs aufschlug. Ich drehte mich leicht auf den Rücken und konnte einen irgendwie vertrauen Schatten über mir erkennen. Der Schatten flüsterte unverständliches Zeugs und für einen Moment überkam mich ein Gefühl der Freude und Überlegenheit. Es verblasste kurz darauf wie das Ende einer Björk-Nummer.<br />
<a href="http://www.diewahrheit.eu/media/2/20080224-45868057_6b800bfc1c.jpg">My Favourite Liquor Store</a><br />
Das war das Ende. Ende einer Dienstfahrt. Ende einer Reise ins Innere meiner ureigensten Everglades. Wo wilde Alligatoren auf fette Bewusstseinsbeute warten. Wo Myriaden Gedanken wie wie Moskitos durch die Luft flirren. Das meine Reise in mich selbst hier mitten in Florida enden würde, war abzusehen. Man hatte mich gewarnt. Auch mein letzter Rest Restverstand hatte gegen diese Reise auf das schärfste protestiert. Hatte vor internationalen Komplikationen gewarnt und davor, dass danach niemand aus meiner Sippschaft jemals wieder einen Fuß auf US-amerikanischen Boden würde setzen dürfen. Ich hatte diese Bedenken mit einer ordentlichen Dosis Mojito niedergehalten. Hatte gehofft, dass es schon nicht so schlimm werden würde. In meinem tiefsten Inneren wusste ich, dass das Augenwischerei war. Ich hatte mich auf einen Trip begeben und jetzt musste ich irgendwie mit den Konsequenzen klarkommen.<br />
Aber zu viel war schiefgelaufen. Ich war in zu viele abartige Sachen hineingeschlittert. Der fehlgeschlagene Anschlag auf die Seven-Mile Bridge. Ein wütender Motelbesitzer auf Key-West. Am Ocean Drive in South Beach würde ich mich auch nie wieder blicken lassen können. Von der R&B Disco voller schwarzer Gangster ganz zu schweigen. Und zu allem Überfluss ein Stamm wildgewordener Indianer auf meiner Fährte. Es war ein Wunder oder – was meinem Verständnis von Religion eher zuspricht – reines Glück, nein, reiner Zufall, dass ich es überhaupt bis hierher geschafft hatte. Jetzt wäre eigentlich der geeignete Zeitpunkt zum Sterben gewesen. Einfach wegsacken. Es ist ganz einfach. Wie in ein warmes Bad zu gleiten. Alles weg. Alles. Rudolf Anton Fohnsdorfer starb auf den Schlachtfeldern der Menschlichkeit in den Beton-Tiefen von Miami. Mit Blick auf die Hunderennbahn. Niedergestreckt von einem Hirnschlag nach zwei Wochen Florida-Urlaub. Man würde sich an meine Heldentaten erinnern. Die Sieger mit Stolz und Ehrgefühl, die Besiegten mit Grausen. So wie immer in der Geschichte.<br />
Ich erwachte, weil mir jemand ins Gesicht schlug. Das machte mich wütend. Ich holte zum Gegenschlag aus, aber der Schmerz in meiner Schulter war einfach überwältigend. Ich genoss ihn noch für einen Moment und öffnete dann die Augen. <br />
J. stand über mir blickte mich besorgt an<br />
„Alter, wir sind so nah dran, aus diesem Pissland rauszukommen. Versau es jetzt nicht!“<br />
Dazu war ich gar nicht in der Lage. Ich ließ den Kopf zurückfallen und bemerkte mit geschlossenen Augen die Bewegung unter mir. Durch einen Schlitz zwischen meinen Augenliedern sah ich die Decke eines Gebäudes an mir vorbeiziehen. Dann ein grünes Schild mit einem stilisierten abhebenden weißen Flugzeug.<br />
Ich erinnere mich nur sehr schemenhaft an meine vorerst letzte Begegnung mit den amerikanischen Sicherheitsbehörden. Der Grenzbeamte verzichtete gnädiger weise auf eine eingehendere Kontrolle meiner Ausweisdokumente. Ein Blick auf den Briefbogen, den J. ihm gereicht hatte, in Kombination mit dem kleinen aber stetigen Sabberfaden, der sich aus meinem linken Mundwinkel ergoss, genügte offensichtlich.<br />
„Mr. Fohnsdorfer suffers from spontanious serious mental disorder, provoked by a car accident he was involved in, in 1994 in Germany. He may not be able to talk to you. In case you have reason to believe he is in a state of progressive insanity, I strongly recommend refrain from touching him unless you are a person he is familiar with.<br />
Yours sincerely,<br />
Dr. B. H. Forsythe<br />
Psychatrist”<br />
Dieses Schreiben hatte mich mehr als einmal vor direkter oder indirekter Strafverfolgung bewahrt. Der Grenzbeamte winkte, J. packte meinen Rollstuhl etwas fester und rollte mich zum Gate. In 20 Minuten startete Flug Alitalia 638 in Richtung Europa. <br />
<a href="http://www.diewahrheit.eu/media/2/20080224-100_4009.JPG">Die Rettung</a><br />
Eine gefühlte Ewigkeit später erwachte ich vom Dröhnen der Triebwerke.<br />
„J?“<br />
„Ja.“<br />
„Sind wir raus?“<br />
„Wir passieren gerade die Virgin-Islands.“<br />
Das genügte. Schlaf.<br />
]]></description>
 <category>Reportagen</category>
<comments>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=59</comments>
 <pubDate>Sun, 24 Feb 2008 19:34:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Der Auszug</title>
 <link>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=58</link>
<description><![CDATA[Moin, ihr Säcke. Ein gewisser Herr Duke hat mal wieder was geschreibselt... Find ich garnicht schlecht... einfach mal reinlesen und kommentieren. Ich für meinen Teil werd in einer Woche ins sonnige Miami abdampfen, primär, um Rum zu trinken und/oder Latinas nachzustellen. Da ich bei diesem Vorhaben nicht von lästigen Dingen wie... äh.... Arbeiten abgehalten werde, kommt dann auch mal wieder was aus meiner güldenen Feder... ich denke Florida wird mir genug Stoff liefern, um euch genug Stoff zu liefern. In diesem Sinne... rafIch hause zurzeit wie ein verrückt gewordener Physik-Professor auf dem Boden meines leider viel zu kleinen Zimmers. Rechts in meiner Hand ein ekliges warmes Dosenbier, links in meiner Hand eine selbstgedrehte Zigarette, in meinem Mund ein Bleistift und vor mir irgendwelche beschissenen Physik-Aufgaben, die sich einfach nicht lösen wollen.<br />
Und ich überlege mir ob ich diesen ganzen Physikkrampf wohl noch für mein zukünftiges Dasein als drogenabhängiger freischaffender Journalist brauchen werde. Doch schon bald wird mir klar dass dem nicht so ist und ich beschließe mal wieder mich sinnlos zu besaufen.<br />
<br />
Mit Drogen ist es ja meistens so dass sie erbärmlich und abartig im Geschmack oder in der Konsistenz sind, allerdings himmlisch und göttlich im Flash danach. Jeder der schon mal Pilze oder Kakteen gefressen hat kennt das und mir geht es mit meinem warmen Dosenbier auch nicht anders. Schon bald verflüchtigt sich der Nachgeschmack des 25 Cent Dose und das Gehirn beginnt langsam zu arbeiten. Mir wird jetzt erst so richtig klar, was die alten griechischen Philosophen in in ihren Tonnen vor vielen tausenden von Jahren damit gemeint hat, dass wir Gefangene unserer Umgebung sind. Denn uns werden Bräuche, Glauben und Wissen aufgezwungen obwohl das babylonische Reich schon längst untergegangen ist. Aber im Gegensatz zu anderen Menschen, sehe ich die Befreiung aus diesem Exil nicht darin einfach auszusteigen sondern ganz im Gegenteil in die Organisation einzusteigen um sie von innen heraus zu verändern.<br />
<br />
Ich glaube dass dies der Grund dafür war, mich doch zu der mündlichen Nachprüfung in Physik anzumelden und dort total sturz besoffen aufzukreuzen. Es war ja nicht so, dass ich mich darum gerissen hätte noch eine Chance auf Besserung zu bekommen. Es war vielmehr so, dass man sich sogar gewünscht hatte ich wäre bereit es noch einmal zu versuchen. Und so kam es, dass ich mir zum ersten mal ernsthaft die Frage stellte, ob dies auch wirklich der richtige Weg hinaus in eine glücklichere Zukunft sei, denn ich war schon immer kein guter Schüler gewesen.<br />
<br />
Leider war dem nicht so und alles kam wie es ja schließlich kommen musste. Nachdem ich mir ein bisschen Ethanol-Malz-Hopfen-Wasser-Gesöff besorgt hatte, was übrigens an einem Mittwoch um ca. 10 in einem Supermarkt äußerst ärmlich rüber kommt, da man von lauter alten und gebrechlichen Damen höheren Alters, verachten angeschaut wird, fuhr ich zu meiner verhassten Schule. Schnell habe ich mir noch die Biere reingepfiffen und dann gings ab zu den grau gekleideten Personen, welche einen immer mit diesen hochgestochenen merkwürdig komplizierten Fragen belästigen.<br />
Naja mein Zusammentreffen mit diesen Personen dauerte leider nicht allzulange und ich wurde nach geringer Zeit mit einem Kaugummi vor die Tür gesetzt. Tja, und so sitze ich nun eine Woche danach mal wieder völlig zu, vor genau diesen Aufgaben und rätsel immer noch über des Rätsels Lösung<br />
<br />
]]></description>
 <category>Rookies für die Wahrheit</category>
<comments>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=58</comments>
 <pubDate>Fri, 7 Dec 2007 15:16:32 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>DER VOGELGRIPPETEICH</title>
 <link>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=57</link>
<description><![CDATA[Wieder einmal ein Rookie. Leßt und freut euch des Daseins. Von doc_mesc<br />
<br />
Das Wochenende ist zumindest in meinem Fall die Flucht aus einem grausam, grauen Vorstadtdasein in das glückliche, farbenfrohe Leben. Um mich der lähmenden Realität des Daseins als normaler Mensch mitten unter tausenden anderen Menschen, welche zum großen Teil ihre langweiligen lustlosen Leben anonym aneinander vorbeileben zu entfliehen, floh ich zu einem nahe gelegenen Teich.<br />
Dort erhoffte ich mir beim angeln die nötige Ruhe und Entspannung die das Alltagsleben mir leider nicht bieten konnte und bis heute nicht bieten kann. Der Traum eines abgelegenen Sees gefüllt mit hungrigen Fischen, die essen um zu leben und leben um Leben zu schenken, erfüllte sich allerdings nicht. Anstatt eines atemberaubenden Sees fand ich nur einen traurigen Baggersee, der wahrscheinlich vor vielen Jahren für comerzielle Zwecke ausgehoben wurde und der es geschafft hat bis heute noch Geld in die Angelkasse irgendwelcher Angelvereine zu spülen.<br />
Denn nicht nur Zigaretten und Kaffe sondern auch das Angeln wurde von der westlichen Welt spirituell entweiht, um gottverdammtnochmal ein finanzieller Sklave des scheindemokratischen Regims zu sein. Der Fisch hat nicht mehr länger das Ziel sich zu ernähren und zu vermehren sondern Geld zu verdienen und so wird dem Fisch von uns Menschen keine faire Chance gegeben.<br />
Von diesen Eindrücken getrübt und entkräftet schockierten mich auch die "Achtung Vogelgrippe" und "Ab hier FKK-Strand" Schilder nicht mehr. So zog ich weiter um endlich mein Angelplatz zu erreichen, mir dann eine Zigarette anzustecken, die Rute auszuwerfen und mir meine Pilze einzuwerfen.<br />
Ab diesem Moment war es geschafft. Ich war der hässlichen, dreckigen Comerzwelt entkommen und habe sie in ihrem eigenen Gebiet geschlagen und fertiggemacht. Denn auch wenn ich ein Mensch mit vielen Schwächen bin und auch wenn ich oft meinen eigenen Idealen nicht entspreche so sind mir wenigstens noch ein paar Dinge zum Überleben in dieser Welt geblieben. Und Drogen sind ohne Zweifel zum einigermaßen menschlichen Überleben im heutigen Zeitalter nötig, denn sie geben vor mehr zu sein und verleihen höhere Macht, als die die ein normal sterblicher Mensch jemals erlangen kann.<br />
Tja und dann knallten die Pilze erst so richtig. Menschen waren nicht mehr länger Menschen sondern störendes Ungeziefer, die Bäume wogen und bogen sich rythmisch zu himmlischen Klängen, nackte Opas und Omas, die im See badeten verwandelten sich zu abnormalen Urzeitviechern und dass mich plötzlich ein höllisch hässliches Zombie fragte, ob ich schon etwas gefangen hätte, gab mir den Rest. Ich war geflohen aus dem grausam, grauen Vorstadtdasein in eine ganz andere Welt in der Geld und Reichtum keine Rolle mehr spielen.<br />
<br />
doc_mesc]]></description>
 <category>Rookies für die Wahrheit</category>
<comments>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=57</comments>
 <pubDate>Thu, 18 Oct 2007 13:07:44 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title>Abgefüllt, um leer zu sein</title>
 <link>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=56</link>
<description><![CDATA[Nachdem der Herrr onbart des öfteren seinen Kommantar an dieser Ecke abgelaicht hat, fand er, es sei an der Zeit, die Welt mit sich zu begnügen. Aber leßt selbst.<br />
<br />
P.S. Bin zu Zeit allgemein mißmutig und hab keinen Bock hier zu schreiben oder mir die Mühe zumachen, nach Gonz-Zeugs im Netz zu recherchieren. Wenn sich wer dazu bemüßigt fühlt, kriegt er ein passwort für dieses Blog. Mahlzeit - Raf<b>was, wenn du die augen aufmachen willst, es aber nicht schaffst? was <br />
wenn du dir sagst, dass dies gut ist, denn sonst müsstest du dir <br />
eingestehen, nicht nur geträumt zu haben?<br />
was wenn du dich selbst nicht mehr ausstehen kannst, dich aber außer <br />
Stande fühlst, etwas zu ändern? was wenn dein kater schlimmer als eine <br />
horde schwarzer katzen nicht nur deinen weg bkreuzt, sondern dich kreuzigt?</b><br />
 <br />
das unaufhörliche pochen gegen meine schädeldecke lässt mich schließlich <br />
aufstehen. wenn es um kater geht bin ich kein tierfreund. wer morgens um <br />
12uhr über den vermeindlich fehlenden sinn des leben sinniert, muss <br />
schon ziemlich am ende sein, aber es gibt schlimmeres, haarausfall oder so.<br />
ich versuche die nacht zu rekapitulieren, was bis zu einem bestimmten <br />
punkt recht gut gelingt, ab da allerdings etwa so aufschlusreich wie die <br />
seesamstraße auf japanisch ist. ein blick auf mein handy verrät mir <br />
mehr: meine freundin ist nicht sonderlich erfreut darüber, dass ich sie <br />
als "meine muschi" tituliert habe, sie des Weiteren  wie "einen <br />
Fußabtreter" benutze und kündigt an, bei derartigen vorkommnissen die <br />
längste Zeit meine Freundin gewesen zu sein.<br />
 <br />
Ich beschließe a) das Handy auszumachen b) nicht ans telefon zu gehen <br />
und c) mich unter der dusche zu ertränken.das hat gegenüber der meisten <br />
anderen suizidarten den vorteil, keinerlei blutspuren zu hinterlassen.<br />
das radio kündigt schmusesänger sascha an, ich werde überreste des <br />
verdammt leckeren toasts und einiger alkoholika in der kloschüssel los, <br />
der gestank schlägt mir entgegen und ich drehe das radio ab. es ist <br />
immer wieder erstaunlich, was wasser bei einem geschundenen körper <br />
bewirken kann. ich versinke in eine tiefe trance, als ich aufwache ist <br />
das wasser kalt und ich leider doch noch nicht ertrunken. es klingelt. <br />
an meiner türe. ich schnappe mir ein handtuch, das ich um meine hüften <br />
lege und stürze in der erwartung eines schlages meiner freundin triefend <br />
nass zur tür. dort steht mein nachbar.<br />
das wütende sturmklingeln, nachdem ich ihm die türe wieder vor der nase <br />
zuschlage, blende ich aus meinem kopf aus. die kehrwoche hat mich noch <br />
nie weniger interessiert, falls das denn möglich ist.<br />
im radio ertönt "she hates me". die wahrheit war noch nie so direkt zu mir.<br />
als ich den schnitt auf meinem handrücken und das skallpell in meiner <br />
hand bemerke frage ich mich zum ersten mal, ob ich etwas falsch mache.<br />
mif fällt auf, dass es da eine auf mich sehr zutreffende passage aus dem <br />
kleinen prinzen gibt. als der kleine prinz auf dem planeten des <br />
alkoholikers landet, frag er diesen, warum er trinke.<br />
"Um zu vergessen!"<br />
"Um was zu vergessen?"<br />
"Um zu vergessen,daß ich mich schäme!"<br />
"Warum schämst Du Dich?"<br />
"Weil ich trinke!"<br />
ich erschrecke. ich suche schnell die reste von gestern. ich beschließe, <br />
sie wegzuleeren.<br />
ich leere sie in mich rein.<br />
 <br />
 <br />
e-onbart<br />
 ]]></description>
 <category>Rookies für die Wahrheit</category>
<comments>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=56</comments>
 <pubDate>Mon, 24 Sep 2007 13:16:02 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title>Sea Hunter Sea</title>
 <link>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=55</link>
<description><![CDATA[Noch ein weiterer Rookie stellt sich dem gnadenlosen Urteil... aber leßt selbst.Gestern war die See zu rau, Regen und Sturm und so, meine Haitauchtour ist deshalb gecancelt worden. War das Aufstehen um 4.30 Uhr und die zweistündige Fahrt über eine zugenebelte Passstraße hinter Somerset West erstmal völlig fürn Arsch. <br />
 <br />
Der Hai und ich und der Hai. Also heute. Insgesamt fünf Exemplare sind uns offenbar begegnet, der Größte davon hätte Spielbergs Nachbau locker als Zahnstocher benutzt.  <br />
 <br />
Als mit Hilfe eines GPS-Senders die richtige Parkbucht auf dem Meer gefunden war, hat die Crew mit dem Anlocken begonnen. Jede Menge öliger Tran und ein halbgefrorener, nach allen Seiten angeritzter Fischkadaver an einer Leine, das reichte. Nach gut 20 Minuten Fahrt waren wir noch immer in Sichtweite der Küste von Kleinsbaai, aber auf dieser Wasserstraße zwischen Festland und der Dyer Island kommen die Great White Sharks im südafrikanischen Winter zu Hunderten vor. Der erste, echte Weiße Hai, den ich sah, war ein kleiner. Er nagte ein-, zweimal lustlos am Köder rum und umkreiste ansonsten unser Boot. In aller Ruhe ließ die Crew derweil den Käfig ins Wasser und sammelte die ersten der acht zahlenden Gäste ein, die tauchen wollten. Mit der an mich selbst gerichteten Ausrede, ja Fotos machen zu müssen, lehnte ich ab. Als sich genau einer erbarmte, den Anfang zu machen, noch dazu einer, der mir von allen hier am sympathischsten war, sprang ich mit auf. Zur Belohnung für diese Solidarität durfte ich dann auch gleich als erster überhaupt in den Käfig. <br />
 <br />
Der Neoprenanzug fühlte sich saubequem an, nicht mal die kleinen Gewichte, die einem umgehängt werden, konnten diese Überraschung versauen. Angezogen und bebrillt, leider gab's keinen Schnorchel, ging ich an die Reling. Dort ratterte ein  älterer, weißer Südafrikaner, der sicher eine verwichste Militärvergangenheit hat, die für meine Sicherheit anscheinend essentiellen Erklärungen und Anweisungen runter. Da mir die von ihm benutzten Vokabeln für Stange und Boje fehlten, lächelte ich und stürzte mich fußvoran ins Wasser. Natürlich anders als erklärt. Was der Penner von mir wollte, begriff ich erst wirklich, als kurz darauf der Zweite (ich glaube, er war Ire oder Schotte) versuchte, im Käfig alles richtig zu machen. Doch drauf geschissen, wie sich bald herausstellte, so gefährlich sind sie ja gar nicht, die Weißen Haie. <br />
 <br />
Bei unter drei Metern Sichtweite müssen die  Haie schon ordentlich nah an den Käfig kommen, damit es Spaß macht. Sie taten uns den Gefallen. Egal dann auch, ob sie nur stupide auf das zielgerichtete Köderspiel reinfielen oder selbst Interesse am Gesehenwerden haben (Haiforscher wollen inzwischen den Hang zum Imponiergehabe auch bei den großen Weißen festgestellt haben). <br />
 <br />
Kurz nach dem der "Ire oder Schotte" und ich ihn zum ersten Mal unter Wasser sahen, verschwand der erste, der kleine Hai. Lag aber natürlich nicht an uns. Weiße Haie scheinen nur nicht gern zu teilen und wohl auch zu wissen, wann der Tisch geräumt wird. Der kleine Hai flüchtete vor dem großen, der genau in dem Moment gut drei Meter von mir entfernt, etwa senkrecht zum Käfig aus dem Wasser flutschte und die Zähne über dem Köder fletschte als ich nach Längerem auftauchte, um Luft zu holen. Was sagt man dazu. Geile Sekunde. Da der Hai nur mal Vorkosten gekommen war, musste ich schnell Sauerstoff in mich und den leicht luftballonartig reagierenden Neoprenanzug pumpen und dann wieder untertauchen.  Fuck, ich hätte den Bastard  streicheln können, dache der John Wayne in mir, als dieser Waiße Hai langsam, im Schwimmen am Käfiggitter vorbeischlenderte. <br />
 <br />
 Ab dem Zeitpunkt wurde der Käfig zum kleinen Zuhause.  Die stark wellige See war wärmer als ich jemals erhofft hatte, die neuen Kleider klebten funktional und unaufringlich am Körper und  die geschluckten Seasiccness-Pillen wirkten. Genau wie ich tauchte der langhaarige Kollege zu meiner Rechten begeistert und mit inzwischen verfeinerter Körperbeherrschung. Die Jungs oben gaben derweil ihr bestes, um die abwechselnd erscheinenden Haie entlang des Käfigs anständig zu beschäftigen und ein heiß zu machen.  <br />
 <br />
Lustigerweise hing ausgerechnet ein Typ, der sich als professioneller  Haifotograf mit Erfahrung in Australien und Neuseeland vorgestellt hatte, als einziger der acht Gäste halbkotzend über der Reling. Lustig aber auch  schade, so blieb seine analoge Nikon im abgefahrenen Oldschool-Unterwassergehäuse unbenutzt.  <br />
 <br />
Nach ner knappen halben Stunde hangelten sich der Zweite und ich, diesmal wesentlich geschickter, aus dem Wasser und zurück ins Boot. Der unfähige Einweisungs-Wichser war weg. Fünf verschiedene Waiße Haie seien um uns rumgeschwommen, meinte dagegen der coole, ständig zwinkernde Skipper, der mich an irgendeinen Schauspieler erinnerte.   <br />
 <br />
Adrenalin- und Serotonin-durchflutet folgte schließlich der relaxte Teil. Dasitzen, nicht mal fähig den nicht unbedingt störenden aber ohne Ende feuchten Taucheranzug abzustülpen, irgendwie das Gefühl genießen, das ein abgefuckter, gnadenloser Jäger nach dem gutgezielten Schuss auf ein Rhinozoros spüren muss. <br />
 <br />
Nun hatte andere den Spaß im Käfig. Während der Langhaarige später nochmal ins Wasser stieg, lehnte ich auf das selbe Angebot diesmal ersthaft ab und versuchte lieber weiter die verspielt wirkenden Weißen Haie bei ihrer Köderjagd mit meiner Kamera abzuschießen. Nur wer fest genug zubiss oder lang genug an der Leine zerrte, durfte sich ein Stück toten Fischkadaver schmecken lassen.  <br />
 <br />
Nach über drei Stunden ritt der coole Skipper unser Boot wieder gen Hafen. Mission überlebt, Hintergrundrecherche für mein noch zu tippendes Schreiben für ein südafrikanisches Reisemagazin betrieben, Handshake mit der Geschäftsführerin, Kartenaustausch und zurück in die so called Mothercity.<br />
 <br />
Die Trophäe für die modernen Sharkhunter ist am Ende natürlich kein stinkendes Stück Hai sondern eine DVD. Kurz bevor wir aus dem "White Shark Lodge" hinauskomplimentiert werden, also kurz bevor die Nachmittagsstaffel tauchwilliger Touris kommt, führt der Kameramann noch auf einem Monster-Plasma-TV sein Werk vor. Ein mit übelst billigem, unwürdigen Techno untermalter Vorort-Zusammenschnitt, unseres Trips. Viel Gegrinse, Gewinke und fünf Haie. Einer der prallen Deutschen, die zugegriffen haben, hat mir  eine Raubkopie der 350 Rand, also 35 Euro teuren CD-RW zugesagt. ]]></description>
 <category>Rookies für die Wahrheit</category>
<comments>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=55</comments>
 <pubDate>Mon, 3 Sep 2007 15:51:38 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title>Schokoladenbrauner Tod</title>
 <link>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=54</link>
<description><![CDATA[Frisch zum Ende der Sommerpause ein neuer Rookie, der sich hier dem Urteil der "Massen" stellt. Immer schön fleißig kommentieren.<br />
<br />
<b>Wir leben in einer hedonistischen Welt, wo die Vergnügungssucht zu gar großartigen Abs- und Exzessen führt. Denn so sprachen schon die alten Philosophen: Wir sind die Analphistel der Konsumgüterindustrie. Eine Remineszenz an ein Genussmittel.</b>Zu einer beliebigen Zeit, irgendwann im Herbst, irgendwo in Deutschland. Der Fabrikverkauf eines bekannten Schokoladenherstellers, forderte die ersten Todesopfer. Nachdem am vergangenen Samstag, die Tore des Werkgeländes geöffnet wurden, kam es zur Katastrophe. Tausendschaften graumelierter Damen und Herren erstürmten die kleine Verkaufshalle im Vorhof des Geländes. Die (Zitat Anfang) für einen angemessenen Personenverkehr konzipierten Eingangsbereiche (Zitat Ende), geboten den verfressenen Mäulern unfreiwillig Halt. Das sich von diesem Zeitpunkt an, dem noch viel unfreiwilligerem Betrachter bietende Szenario, fasste einer der überlebenden Angestellten wie folgt zusammen: „Es sah aus, als wolle sich eine Herde wild gewordener Elefantenkühe durch ein Nadelöhr pressen. Nur nicht nacheinander, sondern alle zugleich.“ Der verantwortliche Schichtleiter, der sich, beschwichtigende Worte sprechend, äußerst ungünstig zwischen dem Eingang und dem ersten Brückenkopf feinster Nougatpralines positionierte, war auf der Stelle tot. Die Herde, welche beim ersten Ausfall schon eine erhebliche Zahl an Opfern zu verzeichnen hatte, was ihre Masse jedoch kaum minderte, riss schließlich die Stützpfeiler des Gebäudes ein, woraufhin Selbiges in sich zusammensackte – zur Freude der Nachzügler. Diese wühlten dann begeistert in den Trümmern und entrissen den teilweise noch röchelnden Verschütteten, die Schokoladentafeln aus den starren Griffen ihres nahenden Endes.<br />
Aufgrund der Vorkommnisse ist mittlerweile eine landesweite Debatte über die Sicherheit bzgl. des vorweihnachtlichen Süßigkeitenverkaufs entbrannt. Die Politik gab sich bestürzt, wies aber jede Verantwortung von sich. Die Stadt sprach ihr Mitgefühl den Hinterbliebenen aus und warf dem örtlichen Bauamt Verfahrensmängel vor. Dieses wiederum, äußerte zwar Bedauern, verwies jedoch auf die mafiösen Strukturen der Busunternehmen, die (Zitat Anfang) die Menschen gleich Legehennen in ihre für den Langstreckenverkehr nur dürftigst ausgestatteten Vehikel zwängen und ohne Wasser oder Nahrungsmittel, teilweise über Stunden durch drei Länder kutschieren (Zitat Ende).<br />
Als angemessene Reaktion auf den Vorfall versprach, der in der Schweiz residierende Firmenchef, großzügige Unterstützung in Form eines goldenen Mahnmals, einer riesigen Tafel Nussschokolade, in welche die Namen der Opfer in alphabetischer Reihenfolge eingraviert werde sollen. Der Entwurf eines bekannten Berner Aktionskünstlers läge bereits vor und man habe noch genügend Nazigold in Reserve, um unverzüglich zur Tat zu schreiten. Der Bürgermeister bezeichnete dieses Vorgehen als (Zitat Anfang) Konsens, der wohl allen Parteien gerecht werde (Zitat Ende).Auch die Landeskirche hielt sich in ihrer Bestürzung nicht zurück. Augenblicklich wurde die Spendenaktion zur Unterstützung hungernder Kinder in Darfur annulliert und an deren Stelle eine informativ wirkende Organisation zur präventiven Verhinderung produktbedingter Katastrophen gegründet. <br />
Und so wird auch dieses Jahr, so mancher Bub seine Schokolade unter dem Weihnachtsbaume mit feinen Blutsprenkeln befleckt finden und strahlend in die gezeichneten Gesichter der Überlebenden blicken. <br />
]]></description>
 <category>Rookies für die Wahrheit</category>
<comments>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=54</comments>
 <pubDate>Tue, 21 Aug 2007 17:54:29 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title>Sommerpause</title>
 <link>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=53</link>
<description><![CDATA[Moin,<br />
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bin jetzt dann mal weg. Urlaub. Kein Computer, kein Internet. Werde die Zeit bis Ende August nutzen, um ein paar Geschichten zu schreiben, die mir auf der Seele brennen. Bis dann.<br />
<br />
raf]]></description>
 <category>Allgemein</category>
<comments>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=53</comments>
 <pubDate>Wed, 25 Jul 2007 14:27:17 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title>Gonzo-News 02/07</title>
 <link>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=52</link>
<description><![CDATA[<b>Das Neueste aus der Blogosphäre über Gonzojournalismus</b><br />
++++<br />
So... und weil s sonst auch ix neues zu Gonzo-Journalismus gibt, hier einfach mal ein paar nette Videos zum Thema.... Enjoy... BTW: Wenn ihr was neues irgendwo findet, schreibts doch einfach ein schnelles Mail (die_wahhrheit(at)gmx.at oder einen Kommentar.<br />
<br />
Thompson interviewt Keith Richards<br />
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<br />
Fans von HST<br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/s3Nt46BE9oE"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/s3Nt46BE9oE" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object><br />
<br />
Mein Favorit: Gary Busey ist völlig Wahnsinnnig<br />
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<br />
Breakfast with Hunter<br />
(Leider nur als <a href="http://youtube.com/watch?v=5Zw2atBc0RI">Link</a>)<br />
<br />
Ein Bauchtanz-Tribute für HST (Hä???)<br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/aly8HdfO0Ik"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/aly8HdfO0Ik" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object><br />
<br />
Wir werden Waffen Brauchen<br />
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<br />
Fear and Loathing in Springfield<br />
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<br />
<b>++++<br />
Okay... </b>das ist jetzt nicht wirklich News... abber lustig isses trotzdem:<br />
<div><object width="425" height="335"><param name="movie" value="http://www.dailymotion.com/swf/53oT0mwlS9BhDfMqb"></param><param name="allowfullscreen" value="true"></param><embed src="http://www.dailymotion.com/swf/53oT0mwlS9BhDfMqb" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="335" allowfullscreen="true"></embed></object><br /><b><a href="http://www.dailymotion.com/video/x28m1r_bitchslapping">Bitchslapping</a></b><br /><i>Hochgeladen von <a href="http://www.dailymotion.com/vince_suelze">vince_suelze</a></i></div><br />
<br />
Via <a href="http://www.egm.at/weblog/?p=1458">EGM</a>]]></description>
 <category>Gonzo News</category>
<comments>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=52</comments>
 <pubDate>Fri, 13 Jul 2007 09:44:22 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title>Gonzo-News 04/06</title>
 <link>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=51</link>
<description><![CDATA[<b>Das Neueste aus der Blogosphäre über Gonzojournalismus </b>  <b>++++<br />
Letzte</b> <a href="http://www.diewahrheit.eu/?itemid=50">hatte</a> ich ja schon einmal den Begriff Gonzo-PR benutzt. Ohne eigentlich zu wissen, was das sein soll. Hab mich daher etwas schlau gemacht und bin auf die folgenden Sachen gestoßen.<br />
<br />
Zitat: <i>"What that means is we have to get more involved with our clients and the press. Often, this will require:<br />
<br />
Showing up and walking the halls;<br />
Asking tough questions;<br />
Providing candid feedback;<br />
Taking possession of the relationship."</i><br />
<br />
<a href="http://8thfloorwindow.blogspot.com/2005/03/gonzo-pr.html">Schreibt</a> 8th Floor Windows<br />
<br />
Ist das alles? Ist das alles, was von den genialen Ideen des HST übriggeblieben ist? Dann ist das ziemlich schwach, oder? Wo bleibt der Witz, der Schock?<br />
<br />
Ein eidgenössischer Versuch der Erklärung ist <br />
<a href="http://www.complecta.ch/download.php?file_id=97&amp;download=true">hier</a>:<br />
<i>Zitat: Also an Werbung von denen kann ich mich auch nicht erinnern, und trotzdem kennt die wohl jeder. Hmm... aber sag jetzt mal: was soll bitteschön der Vorteil von PR gegenüber Werbung sein?<br />
<br />
Du kapierst wohl gar nichts... PR hat eben genau das, was der Werbung heute fehlt, um wirklich wirksam zu sein!<br />
<br />
Was soll denn der Werbung schon fehlen?<br />
<br />
GLAUBWÜRDIGKEIT</i>!<br />
<br />
Das ist auch ganz schön glattgeleckt.<br />
<br />
Ich würde meine Vison von Gonzo-PR in den folgenden Punkten zusammenfassen:<br />
<br />
1. Sei grundsätzlich immer betrunken. Aber nciht mit Bier. Sondern mit beschwingt machendem Alkohol. Gin Tonic zum Beispiel.<br />
2. Verwirre deinen Kunden im Strategiemeeting: "Sie wollen Publizität?... Okay... wir werden Waffen brauchen. Scharfe Waffen und eine Neun-Millimeter. Haben Sie da Präferenzen?"<br />
3. HST übernahm in seinen Geschichten die Hauptrolle und emanzipierte sich dadurch vom beobachtenden Standpunkt. Also: Übernimm die Kontrolle. Wenn Du PR für einen Öl-Mulit machen willst, dann gründe heimlich eine NGO, die durch völlig abstruse Aktionen und wahsinnige Statements die Glaubwürdigkeit der ganzen anderen Körnerfresser unterminiert. So stell ich mir Gonzo-PR vor. ]]></description>
 <category>Gonzo News</category>
<comments>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=51</comments>
 <pubDate>Fri, 29 Jun 2007 13:10:53 +0200</pubDate>
</item>
  </channel>
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